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Social Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen: Verbieten, begleiten oder vertrauen?

06.10.2026

Wie können Eltern die Social-Media-Nutzung ihrer Kinder im Alltag sinnvoll begleiten, ohne nur zu verbieten?

Diese Frage stand im Mittelpunkt eines digitalen Elternabends der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, an dem Prof. Dr. Ruth Wendt als Expertin teilnahm. Ihre Aufgabe: Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive die Evidenz zusammentragen, praxisnahe Impulse ableiten und die Fragen und Anliegen der teilnehmenden Eltern diskutieren.

Vor dem Hintergrund des in Australien eingeführten gesetzlichen Social-Media-Verbots für Jugendliche und ähnlicher Vorhaben in mehreren europäischen Ländern sind viele Eltern verunsichert, was das für die elterliche Medienerziehung bedeutet. In Ihrem Vortrag ordnete Prof. Wendt daher zunächst die aktuelle Verbotsdebatte ein und stellte erste Befunde zu den Auswirkungen des australischen Verbots vor. Anschließend diskutierte sie Chancen und Risiken von sozialer Mediennutzung durch Jugendliche. Abgerundet wurde der Vortrag durch konkrete Impulse für die Medienerziehung im familiären Kontext.

Mit rund 200 interessierten Eltern stieß die Veranstaltung auf große Resonanz und bot Raum für einen regen Austausch.